• NABU legt Programme für Kinder & Erwachsene vor
    • Trend geht zum Mitmachen
    • Holzbasteln und Textil-Upcycling
    • Karamelle oder Strahlensatz

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(Bremen, den 27.01.20) Mit mehr als 101 Veranstaltung lockt der NABU von Februar bis April in die Natur. Während im Februar noch die Arbeiten in den Biotopen überwiegen, geht es im März um Klima und Wildsträucher, im April um Textil-Upcycling und Kräuter vom Balkon. Die schiere Fülle an Angeboten zwingt den NABU dazu, die Veranstaltungen auf zwei Programme aufzuteilen. Allein 38 Termine richten sich an Kinder und Jugendliche.
„Früher mühten wir uns das Programmheft zu füllen, heute haben wir zu wenig Platz“, freut sich NABU-Geschäftsführer Sönke Hofmann über ein Luxusproblem, „der Naturschutz bietet allerdings auch eine solche Fülle an Themen, dass immer wieder etwas Neues dazukommt.“ So nehmen die klassischen Naturführungen heute deutlich weniger Raum ein. Mit „Vogelkiek“-Touren und Baumführungen zeigt der NABU Interessierten aber weiter Fauna und Flora.
„Der Trend geht deutlich zum Mitmachen. Beim Bau einer Vogelfutterstation lernen die Teilnehmer oft mehr über Vögel, als mit Fernglas und Vortrag im Wald“, betont Hofmann. Dank Sägekursen kann der NABU auch auf besonders schöne und seltene Hölzer zum Schnitzen und Basteln zurückgreifen. Mit Hilfe des gelernten Tischlers Malte Eggers können Teilnehmer daraus Holzschmuck aber auch einiges an Naturschutz-nützlichem wie Nistkästen oder Futtersilos herstellen.
Kurse im Obstbaumschutz, der Handhabung der Motorsäge oder Nähen und Batiken sind weitere Angebote der praktischen Art. Manchmal brauchen die Naturschützer auch Hilfe, wenn Biotope gepflegt und Bäume gefällt oder beschnitten werden müssen. Highlight der „Naturschutzmacher“ ist das mobile Sägewerk, das im März auf der Dreptefarm aus Baumstämmen Bretter und Balken schneidet und der Wildsträuchermarkt, für den fleißige Hände einige tausend Pflanzen sortieren und etikettieren müssen.
Neben der wöchentlichen Kindergruppe und den verschiedenen Jugendtreffs regen vor allem die freien Angebote des NABU die Kreativität der Kinder an. Gemeinsam basteln die Naturschützer Upcycling-Futterspender, Kiefernfackeln und Öllichter, filzen Sitzkissen und lauschen beim Schnitzen Baumgeschichten. „Wer dem Kochen von Hustenkaramellen aus Kräutern zu wenig Ernsthaftigkeit unterstellt, kann ja bei der Vermessung eines Baumes mit Strahlensatz und Pi jonglieren“, schmunzelt Sönke Hofmann.
Am meisten freut sich der gelernte Förster jedoch auf die Osterfreizeiten auf der Dreptefarm in Wulsbüttel: „Bei jeder Freizeit durchlebe ich Teile meiner Kindheit neu. Gerade weil so eine wuselige Gruppe aus 40 Kindern zwischen acht und vierzehn Jahren einem keine Zeit zum Nachdenken lässt, ist das für mich der beste Urlaub vom Schreibtisch.“ Da seine Eltern ein Wochenendhaus bei Wulsbüttel hatten, kennt Hofmann die spannendsten Plätze dort noch aus der Sicht mit Kinderaugen.
Die Programme können Sie hier herunterladen oder werden auf Anforderung unter 04 21 / 48 44 48 70 kostenlos und unverbindlich zugeschickt.

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