Wir schreiben das Jahr 20327. Die Menschen existieren nur noch und werden schon lange vom System abhängig und unmündig gehalten. Interaktive Vorstellungen, Videowände und andere Ablenkungen sorgen dabei für eine ständige Geräuschkulisse und Bilderflut – und verhindern so das selbstständige Denken. Das nämlich gilt als gefährlich: Es führe zu asozialem Vergalten und zur Destabilisierung der Gesellschaft. Auch Bücher, Wissen, Liebe und alles früher einmal Menschliche sind, als Hauptgrund für nicht-systemkonformes Verhalten, verboten. Der Besitz solcher Dinge und das Fühlen von Emotionen werden bestraft – teilweise per Elektroschock, die durch Implantate ausgelöst werden.
Frei nach dem dystopischen Roman „Fahrenheit 451“ des Autors Ray Bradbury zeichnet die Gruppe eine düstere Zukunftsvision. Das Ensemble, das aus jungen Bremerinnen und Bremern sowie unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen besteht, hat sämtliche Szenen, Tänze und Lieder selbst choreografiert beziehungsweise komponiert.

Hauptmenü

Beliebteste Beiträge

Neueste Beiträge