Stand siehe Anfangstext

Tägliche Aufgaben:

Termine erforschen, sie im eigenen und vor allem im Terminkalender im Internet eintragen. Termine wahrnehmen und Filmaufnahmen machen. Teils zusätzlich Fotos machen und bei kulturellen Veranstaltungen zweite Kamera einsetzen.

Beides macht Erika Diehl. Nach der Rückkehr von Aufnahmen die Fotos möglichst sofort durchsehen auf vahreport.de einstellen. Alle Daten auf den Rechner übertragen, Akkus an die Ladegeräte anschließen, Batterien prüfen, alles wieder einsatzbereit machen. 

Für die folgenden Arbeiten muss ich "rendern" erklären. Videodateien kann man nicht wie ein Foto speichern. Auch wenn nur etwas abgeschnitten wird, muss das Video gerendert werden. Rendern bedeutet, aus den einzelnen Videospuren oder einem bearbeiteten Video alle Änderungen zu einem neuen Video zusammen zu führen. Spuren sind wie Folien, auf denen etwas zusehen (oder zu hören) ist, und aus denen übereinander gelegt ein Ganzes entsteht. Auf der untersten Spur liegt z.B. die Aufnahme, die geschnitten wird. Eventuell wird die Helligkeit verändert oder eine andere der vielen Möglichkeiten eingesetzt. Auf einer weiteren Spur könnten sich Titel und Beschreibungen (z. B. Namen), auf einer weiteren eine Einblendung und/oder ein Foto befinden. Und auf der obersten Spur befindet sich das Logo. Ich habe schon mit 58 übereinanderliegenden Spuren gearbeitet. Und noch etwas: Rendern erfordert Zeit. Nur Schnitt etwa 50 % der Originalzeit. Mit wenigen Spuren kann sich die Originalzeit verdoppeln. Bei Bearbeitungen und gleichzeitigem Umwandeln kann aus einer Stunde Material auch drei Stunden Renderzeit werden. Der Rechner muss 1920 x 1080 (2.073.600) Pixel 25 mal pro Spur und Sekunde berechnen und zu einer Einheit zusammenfügen. Bei unserem Fernsehverfahren waren das 50 Halbbilder pro Sekunde. Jetzt erstelle ich die Sendung in Full-HD, also 1920 x 1080 Pixel im MP4-Format. Die große Kamera zeichnet alledings noch im Halbbildformat auf. Ich stehe oft nachts mehrmals auf, um den Rechner wieder zu beschäftigen, damit ich am Tage arbeiten kann. Bei z. B. einem Konzert oder einer Sitzung macht das Schneden wenig Arbeit. Dafür macht die Tonbearbeitung sehr viel Arbeit. Jede einzelne Störung wird bearbeitet. Eine Zwei-Stunden-Aufnahme erfordert meistens einen langen Arbeitstag.studio 2016 01

Weiter im Arbeitsablauf: Also Filmmaterial schneiden, rendern. Die fertigen Filme (vollständige Version, (z. B. ganzes Konzert, ganze Sitzung) für das Internet rendern, auf den Server übertragen und einstellen. Für die Sendung die fertigen Filme kürzen, rendern. Ansagen im Studio vor der grünen Wand, im Keller vom Aalto-Hochhaus, aufnehmen. Sendung produzieren und rendern. Trailer produzieren, wie zuvor. Sendung und Trailer ins Archiv und per FTP zum Sender-Server schicken. Die Sendung für das Internet in Beiträge aufteilen und entsprechend rendern bzw. umcodieren und einstellen. Mit den langen Versionen (z. B. ganzes Konzert, ganze Sitzung) verknüpfen. Termine laufend einstellen.Die  Internetseite pflegen. Jahresende/Jahresanfang auf das neue Jahr umstellen. 

Von kulturellen Veranstaltungen teilweise eine DVD produzieren, bringt ein paar Euro in die VAHReport-Kasse. Wünsche aus der Vahr bearbeiten: Fotos für Veröffentlichungen wie z. B. für Kalender, Internet oder Werbung raussuchen oder neu aufnehmen, viele Fragen beantworten, Material für Dokumentationen sammeln, spezielle DVDs produzieren - siehe Anfangstext, eine Vahr-DVD vorführen oder eine Buchlesung machen. Außerdem mache ich Führungen durch und auf das Kulturdenkmal Aalto-Hochhaus. Wenn sich eine Gelegenheit bietet, das "Leben in der Vahr" bekannter zu machen, nutze ich sie.

Finanzen:
2015 bis 2018 waren Jahre der Reparaturen und Ärgernisse. Die Ausstattung bzw. Technik ist jetzt über 8 Jahre alt und etwas anfällig geworden. Zudem wurde der Server von Hackern besucht, trotz aller Sicherheitsvorkehrungen. Das macht viel Arbeit und verursacht unnötige Kosten.

Mittel und deren Verwendung:
Für die laufenden Kosten bekommt der VAHReport jetzt 1.950 Euro Globalmittel und 1.950 Euro WiN-Mittel. Über einen längeren Zeitraum gesehen, benötigt die Internetseite rund 1.000 Euro. Die laufenden Kosten belaufen sich auf etwa 1.100 Euro. Der Rest muss für Reparaturen und Austausch reichen (eine Kamara-Reparatur liegt bei 1.000 Euro). Wenn nicht, muss eine Lösung gefunden werden oder der VAHReport wird eingestellt.
Wir machen das ehrenamtlich, ohne Aufwandsentschädigung, also ohne Lohn für viel Arbeit.

Fortführung:
Das Projekt läuft mit unserem vollen Engagement. So soll es auch weitergehen. Nichts steht dem im Wege, sofern die Gesundheit mitmacht.

Zur Zeit werden wir etwas von Frank Katzer unterstützt, wenn die Zeit mal nicht reicht oder mehrere Aufnahmen zur gleichen Zeit anstehen.

 

 

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